Was ist klimafreundlicher: Print- oder Onlinewerbung?

Eine Studie des Öko-Instituts zeigt: Gedruckte Werbung verursacht deutlich weniger CO₂ als Onlineprospekte und Banner und verbindet ökologische Verantwortung mit wirksamer Werbung.

1 Minute Lesezeit

25.02.26

Link kopiert!
Was ist klimafreundlicher: Print- oder Onlinewerbung?

Dieser Frage gingen Forschende des Öko-Instituts Freiburg in einer aktuellen Life-Cycle-Assessment-Studie nach. Auftraggeber waren Branchenverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Das Ergebnis ist eindeutig: Print verbindet ökologische Verantwortung mit wirksamer Werbung.

Der Vergleich von Printwerbung wie Prospekten und Zeitungsanzeigen mit Onlineprospekten und Bannern zeigt klar die ökologische Stärke gedruckter Werbung.
Die Analyse stützt sich auf Ökobilanzdaten von 52 Print-Produkten aus Deutschland, die Forschende zu repräsentativen Prototypen zusammenfassten. Die Daten stammen aus dem CO₂-Rechner der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

Slide image no alt text provided

Die Bewertung folgt international anerkannten Normen für Lebenszyklusanalysen und ergänzt diese durch eine externe, kritische Begutachtung. Damit schafft die Studie eine solide wissenschaftliche Basis, um nachhaltige Strategien in der Werbung objektiv und differenziert zu beurteilen.

Und die Zahlen? Die sprechen für sich. Pro einer Million Impressionen verursachen gedruckte Werbeprospekte 642 kg CO₂. Onlineprospekte im PDF-Format liegen rund fünfmal höher. Auch Tageszeitungen sind klimafreundlicher: Printanzeigen kommen auf 67 kg CO₂, Onlinewerbebanner auf 102 kg CO₂. Das Fazit: Print verbindet wirtschaftliche Wirkung mit geringerer Umweltbelastung.

Slide image no alt text provided